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verSaute Lyrik: Kurzgedichte

In dieser Rubrik gab es diverse Gedichte rund um Schweine und ums Grillen. Sie entstanden in einer Grill-lastigen Phase des Jahres 1999, in dem ich zum Geburtstag 8 kg Schweinehals bekam.

Die Gedichte waren oft Anlass zu Anfeindungen von Tierfreunden, dennoch werde ich hier einige veröffentlichen. Hier einige Kurzgedichte:

Die Sonne scheint, die Blumen blühen,
der Rauch steigt auf, die Kohlen glühen.
Das Fleisch gewürzt mit Pfeffer und Salz -
heit grilla mr, s'geit Schweinehals!

***

Trotz Rinderwahn und Schweinepest,
ohne Fleisch gibt es kein Fest!

***

Passiere, was da will -
ich stehe gern am Grill!

***

Schnitzel, Haxen und Filet,
machet mir das Leba scheeh!

***

Wir tranken und wir lachten,
jetzt laßt uns Schweine schlachten.

***

Es lebte einst auf einer Wiese,
ein kleines Schweinchen namens Liese.
Sie fraß und fraß und wurde groß,
und tollte über Gras und Moos,
und freute sich des Lebens.
Doch alles war vergebens:
Heut abend kommen Matze und Till,
da schmeißen wir sie auf den Grill!

***

Hast du Hunger wie ein Bär,
muß ein Schwein zum Grillen her.

***

Nach allen großen Taten,
mußt du ein Schwein dir braten!

***

Der Keiler läuft durch sein Revier,
er schnüffelt dort, er schnuppert hier.
Er muß durch Dreck und Wasser waten,
schießt man ihn ab, wird er zum Braten.

***

Ein Eber steht in seinem Stall,
sein Speck, der wackelt überall.
Und wie zuvor seine Verwandten,
wird er mal in der Pfanne landen.

***

Die alte Sau liegt faul im Dreck,
ihre Ferkel, die sind weg.
Grad spielten sie noch auf der Wies,
jetzt brutzeln sie bereits am Spieß.


Siehe auch: